Nach dem 31. Oktober sammelt man keine Wildkräuter mehr. Die Kraft ist raus, die Sonne fehlt.
Stimmt das?
Für mich stimmt das nur bedingt. Tatsächlich gibt es Pflanzen, viele Pflanzen und Bäume, die jetzt ihre Kraft in die Wurzeln zurückziehen und sich für den Winter parat machen. Aus diesem Grund gilt der Herbst auch als Wurzelzeit. Eine Zeit, in der Wurzeln von Pflanzen gestochen werden. Zum Beispiel diejenigen der Nachtkerze, um sie als Wildgemüse zu verzehren. Die Wurzeln von Baldrian oder Beinwell werden im Herbst gestochen, und u. a. für heilkräftige Tinkturen genutzt. Doch es gibt auch die Anderen. Es gibt Diejenigen, die uns auch im Winter treu bleiben, sogar unter dem Schnee wachsen. Sie eignen sich hervorragend zum frisch naschen. Die Vogelmiere oder das behaarte Schaumkraut sind nur zwei von ihnen. Es gibt noch viele weitere heimische Wildkräuter die uns im Herbst und Winter unterstützen können. Sie haben genau jetzt ihren zweiten Frühling.
Mit den Herbst- und Winterkräutern kannst du dieser Tage einen heilsamen Immuntrunk ansetzen und dich über den ganzen Winter damit stärken. Wie du ein immunstärkendes Wildkräuter-Oxymel ansetzten kannst und welche Zutaten du dazu brachst erfährst du hier: Rezepte zur Förderung der Selbstliebe
Ines